Angina pectoris
Definition
Die Angina pectoris ist ein **anfallsartiger Brustschmerz**, der durch eine **reversible Myokardischämie** bei koronarer Herzkrankheit entsteht.
Sie wird durch ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot des Herzmuskels verursacht. Man unterscheidet die **stabile** von der **instabilen** Angina pectoris.
Leitsymptome
Die Patienten klagen über retrosternale, drückende oder brennende Schmerzen mit typischer Ausstrahlung in den linken Arm, Hals, Unterkiefer oder Oberbauch.
Die Beschwerden treten bei der stabilen Form **belastungsabhängig** auf und bessern sich in Ruhe oder nach **Nitroglyceringabe**. Begleitsymptome können Dyspnoe, Übelkeit und Schweißausbruch sein.
Diagnostik
Die Diagnostik beginnt mit Anamnese und körperlicher Untersuchung, wobei kardiovaskuläre Risikofaktoren erfragt werden. Ein **Ruhe-EKG** sollte angefertigt werden, zeigt aber im beschwerdefreien Intervall oft Normalbefunde.
Das **Belastungs-EKG** ist die Basisuntersuchung zum Nachweis einer belastungsinduzierten Ischämie. Bei positivem Befund oder hohem Risiko erfolgt eine **Koronarangiographie**.
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