Asthma bronchiale

Pneumologie · Wissen für die Fachsprachprüfung

Definition

Asthma bronchiale ist eine **chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege**, die durch eine **reversible Atemwegsobstruktion** und eine **bronchiale Hyperreagibilität** gekennzeichnet ist.

Die Erkrankung verläuft typischerweise anfallsartig mit symptomfreien Intervallen. Man unterscheidet zwischen allergischem (extrinsischem) und nicht-allergischem (intrinsischem) Asthma.

Merke: Asthma ist reversibel und anfallsartig - im Gegensatz zur COPD, die irreversibel und progredient verläuft.

Leitsymptome

Die Patienten klagen typischerweise über **anfallsartige Atemnot**, insbesondere nachts und in den frühen Morgenstunden.

Begleitend treten auf:

- trockener Husten

- ein Engegefühl in der Brust

- pfeifende Atemgeräusche

Die Symptome sind oft durch bestimmte **Trigger** wie Allergene, Kälte oder körperliche Anstrengung auslösbar.

Diagnostik

Die Diagnostik basiert auf:

- der Anamnese

- der körperlichen Untersuchung

- der Lungenfunktionsprüfung

In der **Spirometrie** zeigt sich eine obstruktive Ventilationsstörung mit erniedrigtem FEV1 und Tiffeneau-Index.

Entscheidend ist der Nachweis der **Reversibilität** durch einen Bronchospasmolysetest mit Verbesserung des FEV1 um mindestens 12 Prozent nach Salbutamol-Gabe. Bei unauffälliger Spirometrie kann ein **Provokationstest** mit Methacholin durchgeführt werden.

Üben wie in der echten Prüfung

Führen Sie das Gespräch per Sprache mit einem KI-Patienten und einem KI-Prüfer – zwei Simulationen sind kostenlos.

Ganze Lernstrecke öffnenKI-Simulation testenTelegram-Community

← Alle Themen