COPD

Pneumologie · Wissen für die Fachsprachprüfung

Definition

Die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ist eine chronische, progrediente Atemwegserkrankung, die durch eine **nicht vollständig reversible Atemwegsobstruktion** gekennzeichnet ist.

Sie entsteht meist durch langjährige Inhalation von Noxen, insbesondere **Zigarettenrauch**. Die Erkrankung umfasst die **chronische Bronchitis** und das **Lungenemphysem**.

Merke: COPD bedeutet irreversible Obstruktion, im Gegensatz zum Asthma bronchiale mit reversibler Obstruktion.

Leitsymptome

Die klassische **Symptomtrias** der COPD besteht aus:

- chronischem Husten

- Auswurf

- Belastungsdyspnoe

Die Symptome entwickeln sich schleichend über Jahre und werden von Patienten oft lange toleriert. Bei **Exazerbationen** kommt es zur akuten Verschlechterung mit verstärkter Dyspnoe und purulentem Sputum.

Diagnostik

Die Diagnose wird durch Anamnese, körperliche Untersuchung und Lungenfunktionsdiagnostik gestellt. Die **Spirometrie** ist die wichtigste Untersuchung und zeigt eine Erniedrigung des **Tiffeneau-Index unter 70 Prozent** nach Bronchodilatation.

Zusätzlich werden eine Blutgasanalyse, ein Röntgen-Thorax und bei Exazerbation Laboruntersuchungen durchgeführt. Die **Bodyplethysmographie** kann eine Lungenüberblähung nachweisen.

Üben wie in der echten Prüfung

Führen Sie das Gespräch per Sprache mit einem KI-Patienten und einem KI-Prüfer – zwei Simulationen sind kostenlos.

Ganze Lernstrecke öffnenKI-Simulation testenTelegram-Community

← Alle Themen