Gastritis

Gastroenterologie · Wissen für die Fachsprachprüfung

Definition

Die Gastritis ist eine akute oder chronische **Entzündung der Magenschleimhaut**. Sie kann durch verschiedene Faktoren wie **Helicobacter pylori**, Medikamente (NSAR), Alkohol oder Autoimmunprozesse verursacht werden.

Man unterscheidet die akute Gastritis von der chronischen Gastritis, die nach der **ABC-Klassifikation** eingeteilt wird.

Merke: ABC-Klassifikation: A = Autoimmun, B = Bakteriell (H. pylori), C = Chemisch-toxisch.

Leitsymptome

Die Patienten klagen typischerweise über **epigastrische Schmerzen**, Übelkeit und ein Völlegefühl.

Bei der akuten Form treten die Beschwerden plötzlich auf, während die chronische Gastritis oft symptomarm oder asymptomatisch verläuft. Begleitsymptome können Appetitlosigkeit, Aufstoßen und **Sodbrennen** sein.

Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine **Ösophagogastroduodenoskopie** mit Biopsieentnahme gesichert. Dabei werden Proben aus Antrum und Korpus entnommen.

Der **Helicobacter-pylori-Nachweis** erfolgt durch den Urease-Schnelltest, die Histologie oder den C13-Atemtest. Laborchemisch können bei der Typ-A-Gastritis Antikörper gegen **Parietalzellen** und Intrinsic-Faktor nachgewiesen werden.

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