Gastroenteritis
Definition
Die Gastroenteritis ist eine akute **Entzündung der Magen- und Darmschleimhaut**, die durch Viren, Bakterien, Parasiten oder Toxine ausgelöst werden kann.
Sie ist charakterisiert durch das gleichzeitige Auftreten von **Übelkeit**, **Erbrechen** und **Durchfall**. Die Erkrankung ist meist selbstlimitierend und heilt innerhalb weniger Tage spontan aus.
Leitsymptome
Die Patienten präsentieren sich typischerweise mit akut einsetzendem **wässrigem Durchfall**, Übelkeit und Erbrechen.
Häufig bestehen begleitend krampfartige Bauchschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl und Fieber. Bei schwerem Verlauf können Zeichen der **Dehydratation** wie trockene Schleimhäute, stehende Hautfalten und Tachykardie auftreten.
Diagnostik
Die Diagnose wird primär **klinisch** anhand der typischen Anamnese und körperlichen Untersuchung gestellt. Labordiagnostisch sollten **Elektrolyte**, Nierenretentionsparameter und Entzündungszeichen bestimmt werden, um den Schweregrad einzuschätzen.
Eine **Stuhluntersuchung** auf pathogene Keime ist bei schwerem Verlauf, blutiger Diarrhoe oder bei Verdacht auf meldepflichtige Erreger indiziert. Bei Verdacht auf bakterielle Genese oder bei Risikogruppen sollte eine mikrobiologische Diagnostik erfolgen.
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