Hyperthyreose

Endokrinologie · Wissen für die Fachsprachprüfung

Definition

Die Hyperthyreose ist eine **Überfunktion der Schilddrüse** mit gesteigerter Produktion und Freisetzung von Schilddrüsenhormonen (T3 und T4).

Die häufigsten Ursachen sind der **Morbus Basedow** und die **funktionelle Autonomie**. Es resultiert eine Beschleunigung des gesamten Stoffwechsels mit charakteristischen klinischen Symptomen.

Merke: Hyperthyreose bedeutet zu viel Schilddrüsenhormon - der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren.

Leitsymptome

Die Patienten präsentieren sich typischerweise mit **Tachykardie**, **Gewichtsverlust** trotz gesteigertem Appetit und vermehrtem Schwitzen.

Zusätzlich klagen sie häufig über innere Unruhe, Nervosität, Schlafstörungen und feinschlägigen **Tremor**. Bei Morbus Basedow kann zusätzlich eine **endokrine Orbitopathie** mit Exophthalmus auftreten.

Diagnostik

Die Basisdiagnostik umfasst die Bestimmung von **TSH, fT3 und fT4** im Serum. Bei erniedrigtem TSH und erhöhten peripheren Hormonen ist die manifeste Hyperthyreose gesichert.

Zur Ursachenklärung werden **TRAK (TSH-Rezeptor-Antikörper)** bei Verdacht auf Morbus Basedow sowie eine **Schilddrüsensonographie** und gegebenenfalls eine Szintigraphie durchgeführt.

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