Hypothyreose
Definition
Die Hypothyreose ist eine **Unterfunktion der Schilddrüse** mit verminderter Produktion der Schilddrüsenhormone T3 und T4.
Man unterscheidet die **primäre Hypothyreose** (Ursache in der Schilddrüse selbst, z.B. Hashimoto-Thyreoiditis) von der **sekundären Hypothyreose** (hypophysäre Ursache) und der tertiären Hypothyreose (hypothalamische Ursache). Die häufigste Ursache in Deutschland ist die **Autoimmunthyreoiditis Hashimoto**.
Leitsymptome
Die Patienten klagen typischerweise über **Müdigkeit**, Antriebslosigkeit und **Kälteintoleranz**.
Weitere häufige Symptome sind **Gewichtszunahme** trotz unveränderter Ernährung, Obstipation und trockene Haut. Bei fortgeschrittener Hypothyreose können Bradykardie, **Myxödem** und depressive Verstimmungen auftreten.
Diagnostik
Die Basisdiagnostik umfasst die Bestimmung von **TSH** als Screeningparameter sowie fT4 und fT3 zur Bestätigung der Diagnose. Bei primärer Hypothyreose ist das TSH erhöht und das fT4 erniedrigt.
Zusätzlich sollten **TPO-Antikörper** und Thyreoglobulin-Antikörper bestimmt werden, um eine Hashimoto-Thyreoiditis nachzuweisen. Eine **Schilddrüsensonographie** zeigt bei Hashimoto typischerweise ein echoarmes, inhomogenes Parenchym.
Führen Sie das Gespräch per Sprache mit einem KI-Patienten und einem KI-Prüfer – zwei Simulationen sind kostenlos.
Ganze Lernstrecke öffnenKI-Simulation testenTelegram-Community