Leberzirrhose
Definition
Die Leberzirrhose ist das **Endstadium chronischer Lebererkrankungen**, charakterisiert durch einen irreversiblen bindegewebigen Umbau des Leberparenchyms mit Zerstörung der Läppchenarchitektur.
Es kommt zur Ausbildung von **Regeneratknoten** und einer progredienten Funktionseinschränkung der Leber. Die häufigsten Ursachen in Deutschland sind chronischer **Alkoholabusus** und chronische Virushepatitiden.
Leitsymptome
Im Frühstadium verläuft die Leberzirrhose oft **asymptomatisch** oder mit unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit und Leistungsminderung.
Im fortgeschrittenen Stadium treten die typischen **Leberhautzeichen** sowie Zeichen der **portalen Hypertension** und der hepatischen Insuffizienz auf.
Diagnostik
Die Diagnostik umfasst die körperliche Untersuchung mit Erhebung der Leberhautzeichen sowie laborchemische und bildgebende Verfahren. Im Labor zeigen sich typischerweise eine **Synthesestörung** mit erniedrigtem Albumin und verlängerter Gerinnungszeit sowie erhöhte Cholestaseparameter.
Die **Abdomensonographie** ist die Bildgebung der ersten Wahl und zeigt ein inhomogenes Leberparenchym mit welliger Oberfläche. Die Leberfunktion wird mittels **Child-Pugh-Score** klassifiziert.
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