Periphere arterielle Verschlusskrankheit
Definition
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine chronische **Durchblutungsstörung der Extremitäten**, meist der Beine, die durch atherosklerotische Veränderungen der Arterien verursacht wird.
Sie führt zu einer Minderversorgung der Muskulatur mit Sauerstoff, was sich klinisch als **belastungsabhängiger Schmerz** manifestiert. Die Erkrankung ist häufig mit anderen kardiovaskulären Erkrankungen wie **KHK** und **Schlaganfall** assoziiert.
Leitsymptome
Das Leitsymptom der pAVK ist die **Claudicatio intermittens**, also belastungsabhängige Wadenschmerzen, die zum Stehenbleiben zwingen und in Ruhe nachlassen.
Im fortgeschrittenen Stadium treten **Ruheschmerzen** auf, typischerweise nachts beim Liegen. Bei kritischer Ischämie können **Nekrosen und Gangrän** entstehen.
Diagnostik
Die Basisdiagnostik umfasst die Anamnese, klinische Untersuchung mit **Pulsstatus** und die Bestimmung des **Knöchel-Arm-Index**.
Der ABI wird durch Dopplersonographie ermittelt und ist bei Werten unter 0,9 pathologisch. Zur Lokalisationsdiagnostik dienen die **farbkodierte Duplexsonographie** sowie bei Interventionsplanung die CT- oder MR-Angiographie.
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