Rheumatoide Arthritis
Definition
Die rheumatoide Arthritis ist eine chronisch-entzündliche **Autoimmunerkrankung**, die primär die Gelenkinnenhaut (Synovialis) befällt und zu einer **symmetrischen Polyarthritis** führt.
Sie betrifft vor allem die kleinen Gelenke der Hände und Füße und kann unbehandelt zu **Gelenkdestruktion** und Funktionsverlust führen. Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer, mit einem Erkrankungsgipfel zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr.
Leitsymptome
Die Patienten klagen typischerweise über schmerzhafte **Gelenkschwellungen** an beiden Händen, besonders der Fingergrund- und Fingermittelgelenke.
Charakteristisch ist eine **Morgensteifigkeit von mehr als 60 Minuten** Dauer, die sich durch Bewegung bessert. Zusätzlich können Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit und subfebrile Temperaturen auftreten.
Diagnostik
Die Diagnose wird klinisch gestellt und durch Labor- und Bildgebung unterstützt. Im Labor bestimmen wir Entzündungsparameter wie CRP und BSG sowie spezifische Antikörper wie **Rheumafaktor** und **Anti-CCP-Antikörper**.
Röntgenaufnahmen der Hände und Füße zeigen im Verlauf typische **Erosionen** und Gelenkspaltverschmälerungen. Die **Sonographie** der Gelenke kann bereits früh eine Synovitis nachweisen.
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