Rückenschmerzen

Leitsymptome · Wissen für die Fachsprachprüfung

Definition

Rückenschmerzen sind Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, die von der Halswirbelsäule bis zum Kreuzbein ausstrahlen können.

In der Notfallmedizin ist die Unterscheidung zwischen **unkomplizierten** und **potenziell lebensbedrohlichen** Ursachen entscheidend. Besonders gefährlich sind vaskuläre Notfälle wie das **Aortenaneurysma** oder neurologische Notfälle wie das **Cauda-equina-Syndrom**.

Merke: Red Flags bei Rückenschmerzen: Blasen-/Mastdarmstörung, Reithosenanästhesie, progrediente Paresen, Fieber, bekanntes Malignom.

Leitsymptome

Die Leitsymptome variieren je nach Ursache und reichen von lokalen Schmerzen bis zu ausstrahlenden Beschwerden mit neurologischen Ausfällen.

Bei Notfällen stehen oft akut einsetzende, **vernichtende Schmerzen** im Vordergrund. Begleitsymptome wie **Fieber**, Gewichtsverlust oder **Blasenstörungen** weisen auf gefährliche Ursachen hin.

Diagnostik

Die Diagnostik beginnt mit einer gezielten Anamnese bezüglich **Red Flags** und einer neurologischen Untersuchung inklusive Prüfung von Motorik, Sensibilität und Reflexen.

Die körperliche Untersuchung umfasst Inspektion, Palpation und spezifische Tests wie das **Lasègue-Zeichen**. Bei Verdacht auf einen Notfall sind sofortige Bildgebung mittels **CT oder MRT** sowie laborchemische Untersuchungen indiziert.

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