Schenkelhalsfraktur
Definition
Die Schenkelhalsfraktur ist ein **Knochenbruch im Bereich des Oberschenkelhalses**, der den Femurkopf mit dem Femurschaft verbindet.
Sie tritt besonders häufig bei älteren Patienten mit **Osteoporose** nach Bagatelltraumen auf und zählt zu den häufigsten Frakturen im höheren Lebensalter. Man unterscheidet nach der **Pauwels-Klassifikation** je nach Winkel der Frakturlinie drei Typen mit unterschiedlicher Prognose.
Leitsymptome
Die Patienten präsentieren sich typischerweise mit starken Schmerzen in der **Leiste und Hüfte** nach einem Sturzereignis.
Das betroffene Bein zeigt eine charakteristische **Fehlstellung mit Außenrotation und Verkürzung**. Die aktive Beweglichkeit im Hüftgelenk ist aufgehoben, und der Patient kann das Bein nicht mehr anheben.
Diagnostik
Die Diagnose wird zunächst klinisch gestellt und dann bildgebend gesichert. Die **Röntgenaufnahme des Beckens und der betroffenen Hüfte in zwei Ebenen** ist die Standarddiagnostik.
Bei unklarem Befund kann eine **CT oder MRT** durchgeführt werden, insbesondere zum Ausschluss **okkulter Frakturen**. Präoperativ erfolgt eine vollständige Labordiagnostik und internistische Abklärung zur OP-Vorbereitung.
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