Schenkelhalsfraktur

Unfallchirurgie · Wissen für die Fachsprachprüfung

Definition

Die Schenkelhalsfraktur ist ein **Knochenbruch im Bereich des Oberschenkelhalses**, der den Femurkopf mit dem Femurschaft verbindet.

Sie tritt besonders häufig bei älteren Patienten mit **Osteoporose** nach Bagatelltraumen auf und zählt zu den häufigsten Frakturen im höheren Lebensalter. Man unterscheidet nach der **Pauwels-Klassifikation** je nach Winkel der Frakturlinie drei Typen mit unterschiedlicher Prognose.

Merke: Die Schenkelhalsfraktur ist eine typische Fraktur des geriatrischen Patienten und erfordert meist eine operative Versorgung innerhalb von 24 Stunden.

Leitsymptome

Die Patienten präsentieren sich typischerweise mit starken Schmerzen in der **Leiste und Hüfte** nach einem Sturzereignis.

Das betroffene Bein zeigt eine charakteristische **Fehlstellung mit Außenrotation und Verkürzung**. Die aktive Beweglichkeit im Hüftgelenk ist aufgehoben, und der Patient kann das Bein nicht mehr anheben.

Diagnostik

Die Diagnose wird zunächst klinisch gestellt und dann bildgebend gesichert. Die **Röntgenaufnahme des Beckens und der betroffenen Hüfte in zwei Ebenen** ist die Standarddiagnostik.

Bei unklarem Befund kann eine **CT oder MRT** durchgeführt werden, insbesondere zum Ausschluss **okkulter Frakturen**. Präoperativ erfolgt eine vollständige Labordiagnostik und internistische Abklärung zur OP-Vorbereitung.

Üben wie in der echten Prüfung

Führen Sie das Gespräch per Sprache mit einem KI-Patienten und einem KI-Prüfer – zwei Simulationen sind kostenlos.

Ganze Lernstrecke öffnenKI-Simulation testenTelegram-Community

← Alle Themen