Antiarrhythmika (Klassifikation nach Vaughan-Williams)

Pharmakotherapie · Kardiovaskulär · Wissen für die Kenntnisprüfung

Prüfungsfokus

Antiarrhythmika werden in der Kenntnisprüfung fast immer über die Vaughan-Williams-Klassifikation eröffnet: Vier Klassen mit je einem Vertreter und dem Angriffspunkt sollten sitzen. Der wichtigste inhaltliche Prüfungspunkt ist die Regel, dass Flecainid und Propafenon nur bei strukturell herzgesunden Patienten eingesetzt werden dürfen, samt Begründung über die CAST-Studie. Sehr häufig folgt die Frage nach dem Vorgehen bei der Breitkomplextachykardie: Bei Instabilität wird kardiovertiert, und Verapamil ist hier verboten, weil es bei einer ventrikulären Tachykardie zum Kreislaufkollaps führen kann. Ein weiterer Klassiker ist das WPW-Syndrom mit Vorhofflimmern, bei dem AV-blockierende Substanzen kontraindiziert sind. Erwartet werden zudem die Nebenwirkungen von Amiodaron in ihrer ganzen Breite mit dem zugehörigen Kontrollprogramm, die Therapie der Torsade de pointes mit Magnesium und die korrekte Anwendung von Adenosin einschließlich der Aufklärung über das unangenehme Gefühl und die kurze Asystolie.

Üben wie in der echten Prüfung

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