Asthma- & COPD-Therapeutika

Pharmakotherapie · Psychiatrie Atemwege · Wissen für die Kenntnisprüfung

Prüfungsfokus

Die Kenntnisprüfung testet bei Asthma/COPD-Therapeutika vor allem die korrekte Stufentherapie, die Unterscheidung Asthma vs. COPD in der Therapiewahl und die Kenntnis absoluter Kontraindikationen. Häufigster Fallstrick: LABA-Monotherapie bei Asthma — dies ist absolut kontraindiziert und wird von Prüfern gezielt abgefragt. Ein weiterer klassischer Fallstrick ist die Verwechslung von Tiotropium-Dosierungen (HandiHaler 18 µg vs. Respimat 5 µg) oder die falsche Angabe, Beta-Blocker seien bei COPD generell kontraindiziert (nur nicht-selektive sind relativ kontraindiziert; kardioselektive wie Bisoprolol können bei kardialer Indikation eingesetzt werden). Das MART-Regime (Budesonid/Formoterol als Erhaltungs- und Bedarfstherapie) ist prüfungsrelevant, da es nur mit Formoterol-haltigen ICS/LABA-Kombinationen funktioniert (Formoterol = schneller Wirkbeginn). Bei COPD-Exazerbation müssen Kandidaten die Prednisolon-Dosis (40 mg/d für 5 Tage) und die Indikation für Antibiotika (purulentes Sputum, CRP-Erhöhung, Atemfrequenz >25/min) kennen. Theophyllin-Toxizität durch CYP1A2-Interaktion (Ciprofloxacin) ist ein klassisches Prüfungsszenario. Die Biologika-Auswahl nach Biomarker (Eosinophile, IgE, FeNO) wird zunehmend geprüft.

Üben wie in der echten Prüfung

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