Benzodiazepine & Z-Drugs (Non-Benzodiazepin-Hypnotika)

Pharmakotherapie · Psychiatrie Atemwege · Wissen für die Kenntnisprüfung

Prüfungsfokus

In der Kenntnisprüfung werden Benzodiazepine und Z-Drugs regelmäßig in drei Kernszenarien geprüft: Status epilepticus (Wirkstoffwahl, Dosis, Applikationsweg), Alkoholentzug (Wirkstoffwahl bei normaler vs. eingeschränkter Leberfunktion) und Insomnie/Angst (Zeitlimit, Abhängigkeitspotenzial, Alternativen). Prüfer erwarten, dass Kandidaten die 'LOT-Regel' (Lorazepam, Oxazepam, Temazepam = kein CYP, sicher bei Leberinsuffizienz und im Alter) sicher anwenden können. Ein häufiger Fallstrick ist die Verwechslung von Flumazenil-Indikation und -Kontraindikation: Flumazenil ist bei BZD-Überdosierung indiziert, aber bei BZD-Dauertherapie und Epilepsie gefährlich (Entzugsanfall). Die Atemdepression bei BZD + Opioid-Kombination ist ein Hochrisiko-Thema; Prüfer fragen nach der FDA Black Box Warning und dem Management. Z-Drug-spezifische Parasomnien (Schlafwandeln unter Zolpidem) sind ein typisches Prüfungsthema. Die Unterscheidung zwischen BZD und Z-Drugs hinsichtlich Indikationsspektrum (Z-Drugs: nur Schlaf, kein Krampfschutz) wird häufig abgefragt. Kandidaten müssen wissen, dass BZD in der Schwangerschaft das 'Floppy-infant-Syndrom' und neonatale Atemdepression verursachen können und nur bei vitalem Status epilepticus eingesetzt werden dürfen.

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