DOAK – Direkte orale Antikoagulantien

Pharmakotherapie · Antikoagulation · Wissen für die Kenntnisprüfung

Prüfungsfokus

In der Kenntnisprüfung werden DOAK regelmäßig in Fallszenarien zu Vorhofflimmern, VTE und perioperativem Management geprüft. Prüfer erwarten präzise Dosisangaben, korrekte Dosisreduktionskriterien (insbesondere Apixaban-Reduktionsregel) und sichere Kenntnis der Kontraindikationen. Ein klassischer Fallstrick ist die Verwechslung von DOAK-Indikationen: mechanische Herzklappen und Mitralklappenstenose sind absolute Kontraindikationen – hier ist VKA obligat. Die Antidot-Frage ist prüfungsrelevant: Idarucizumab für Dabigatran, PPSB als Sofortmaßnahme für Xa-Hemmer. Perioperatives Management wird häufig gefragt: DOAK pausieren je nach Wirkstoff und Blutungsrisiko des Eingriffs (Dabigatran bei GFR >50: 24 h vor niedrigem Risiko, 48 h vor hohem Risiko; bei GFR 30–50: 48–72 h; Xa-Hemmer: 24 h bei niedrigem, 48 h bei hohem Risiko). Bridging mit NMH ist bei DOAK nicht indiziert (kein Bridging-Konzept wie bei VKA). Die Frage nach dem richtigen DOAK bei eingeschränkter Nierenfunktion ist häufig: Apixaban hat die geringste renale Elimination und ist bei GFR 15–29 bevorzugt. Dabigatran ist bei GFR <30 kontraindiziert. Edoxaban und Rivaroxaban erfordern Dosisreduktion bei GFR <50 bzw. <30–50. Die Unterscheidung DOAK vs. VKA bei APS (Triple-positiv: VKA) und bei Schwangerschaft (NMH obligat) ist prüfungsrelevant.

Üben wie in der echten Prüfung

Führen Sie das Gespräch per Sprache mit einem KI-Patienten und einem KI-Prüfer – zwei Simulationen sind kostenlos.

Ganze Lerntafel öffnenKI-Simulation testenTelegram-Community

← Alle Themen