Fluorchinolone, Makrolide & Tetrazykline — Antibiotika-Klassen im Überblick

Pharmakotherapie · Antiinfektiva · Wissen für die Kenntnisprüfung

Prüfungsfokus

Die häufigsten Prüfungsszenarien betreffen die korrekte Wirkstoffauswahl bei Pneumonie (atypisch vs. typisch vs. schwer), die Kontraindikationen bei Schwangerschaft und Kindern sowie die gefährlichen Interaktionen (Clarithromycin + Simvastatin, QT-Verlängerung). Prüfer fragen gezielt nach dem Grund, warum Moxifloxacin nicht bei Harnwegsinfektionen eingesetzt wird — die Antwort 'keine ausreichende renale Ausscheidung' muss reflexartig kommen. Die EMA-Einschränkung von Fluorchinolonen (2019) und der Begriff 'Reserveantibiotikum' sind prüfungsrelevant. Doxycyclin bei Borreliose, Chlamydien und Rickettsiosen ist Standardwissen. Die Chelatbildung von Doxycyclin und Fluorchinolonen mit Antazida/Milch und der 2-Stunden-Abstand werden regelmäßig abgefragt. Kandidaten verwechseln häufig die Ribosom-Untereinheiten: Makrolide = 50S, Tetrazykline = 30S — dies ist ein klassischer Prüfungsfallstrick. Die Kombination Clarithromycin + Colchicin als absolute Kontraindikation ist ein Hochrisiko-Szenario. Bei Schwangeren mit Pneumonie ist Erythromycin oder Azithromycin (mit Vorsicht) die einzige Makrolid-Option — Clarithromycin ist in der Schwangerschaft kontraindiziert.

Üben wie in der echten Prüfung

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