HbA1c (Glykiertes Hämoglobin)

Labormedizin · Klinische Chemie · Wissen für die Kenntnisprüfung

Prüfungsfokus

In der Kenntnisprüfung wird HbA1c regelmäßig in drei Kontexten geprüft: Erstdiagnose Diabetes mellitus (Grenzwert, Bestätigungspflicht), Therapieziel-Diskussion (individualisiertes Ziel, Hypoglykämierisiko) und Fallstricke bei Störfaktoren (Hämolyse, Hämoglobinopathie, Schwangerschaft). Prüfer erwarten, dass Kandidaten den Unterschied zwischen diagnostischem Grenzwert (≥ 6,5 % / ≥ 48 mmol/mol) und Therapieziel (< 7,0 % / < 53 mmol/mol) klar benennen können. Die Umrechnung zwischen NGSP-Prozent und IFCC-mmol/mol wird häufig abgefragt — Faustregel: mmol/mol ≈ (% × 10,93) − 23,5 (auswendig lernen ist nicht nötig, aber die Größenordnung muss stimmen). Besonders prüfungsrelevant ist die Frage, wann HbA1c zur Diagnose nicht ausreicht: Schwangerschaft, Hämolyse, Hämoglobinopathie. Die Kombination HbA1c + kardiovaskuläres Risiko + Therapiewahl (SGLT2-Inhibitor, GLP-1-RA) ist ein häufiges Szenario in der mündlichen Prüfung. Kandidaten sollten wissen, dass Metformin die Erstlinientherapie ist, aber bei eGFR < 30 ml/min/1,73 m² kontraindiziert ist. Das individuelle Therapieziel bei älteren Patienten (HbA1c 7,5–8,0 % akzeptabel) wird oft als Falle eingesetzt, um zu prüfen, ob Kandidaten schematisch oder klinisch denken.

Üben wie in der echten Prüfung

Führen Sie das Gespräch per Sprache mit einem KI-Patienten und einem KI-Prüfer – zwei Simulationen sind kostenlos.

Ganze Lerntafel öffnenKI-Simulation testenTelegram-Community

← Alle Themen