INR & Quick (Thromboplastinzeit)
Prüfungsfokus
Die Prüfungskommission testet INR/Quick regelmäßig in drei Kernszenarien: erstens die Notfallsituation (Blutung unter VKA mit kritischer INR), zweitens das perioperative Management (Bridging, Ziel-INR vor Eingriff), drittens die Differenzialdiagnose erhöhter INR ohne VKA (Leberinsuffizienz vs. Vitamin-K-Mangel vs. DIC). Besonders häufig wird die Unterscheidung PPSB vs. Vitamin K vs. FFP geprüft — hier müssen Wirkungseintritt, Indikation und Dosierung sitzen. Der Unterschied zwischen INR und Quick (Standardisierung, Vergleichbarkeit) wird oft als Einstiegsfrage gestellt. Die Ziel-INR-Bereiche für verschiedene Indikationen (VHF 2,0–3,0; mechanische Mitralklappe 2,5–3,5) müssen auswendig bekannt sein. Häufige Verwechslung: INR-Monitoring bei DOAK — dies ist falsch, DOAKs werden nicht über INR gesteuert. Der MELD-Score und die Rolle der INR bei Lebererkrankungen werden in hepatologischen Szenarien abgefragt. Die Vitamin-K-Antagonisierungs-Falle (zu hohe Dosis bei Patienten mit mechanischer Klappe) ist ein klassisches Prüfungsthema.
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