Natrium (Na⁺) — Serum/Plasma

Labormedizin · Klinische Chemie · Wissen für die Kenntnisprüfung

Prüfungsfokus

In der Kenntnisprüfung ist Natrium eines der häufigsten Elektrolyt-Themen, da es Pathophysiologie, Differentialdiagnostik und Notfallmanagement in einem Wert vereint. Prüfer erwarten den vollständigen Hyponatriämie-Algorithmus (Osmolalität → Volumenstatus → Urin-Na) auswendig und die korrekte Benennung der Korrekturrate (max. 8–10 mmol/l/24h) mit Begründung (Pontine Myelinolyse). Häufige Prüfungsfallen sind die Verwechslung von SIADH und hypovolämischer Hyponatriämie (beide mit niedrigem Na⁺, aber unterschiedlichem Urin-Na und Volumenstatus), die Pseudohyponatriämie bei Lipämie sowie die Translokationshyponatriämie bei Hyperglykämie. Die Soforttherapie der symptomatischen Hyponatriämie mit NaCl 3% muss mit Dosis (150 ml über 20 min) und Wiederholungsschema sitzen. Bei Hypernatriämie wird die Wasserdefizit-Formel abgefragt. SIADH-Diagnosekriterien (Serum-Na < 136, Serum-Osmo < 280, Urin-Osmo > Serum-Osmo, Urin-Na > 40, euvolämisch, keine Hypothyreose/Nebenniereninsuffizienz) sind prüfungsrelevant. Tolvaptan-Indikation und die Pflicht zur stationären Überwachung beim Beginn werden zunehmend gefragt.

Üben wie in der echten Prüfung

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