Subarachnoidalblutung
Definition
Die Subarachnoidalblutung ist eine akute Einblutung in den Subarachnoidalraum zwischen Arachnoidea und Pia mater, die in etwa 85 Prozent der Fälle durch die Ruptur eines intrakraniellen Aneurysmas verursacht wird. Sie stellt einen neurologischen Notfall mit hoher Letalität dar und erfordert eine sofortige Diagnostik und Therapie. Die Blutung führt zu einer Reizung der Meningen mit charakteristischer Symptomatik.
Epidemiologie
Die Inzidenz der Subarachnoidalblutung liegt bei etwa 6 bis 9 Fällen pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer im Verhältnis von etwa 3 zu 2. Die Subarachnoidalblutung macht etwa 5 Prozent aller Schlaganfälle aus.
Ätiologie
Die häufigste Ursache der Subarachnoidalblutung ist die Ruptur eines sakkulären Aneurysmas, welches in 85 Prozent der Fälle vorliegt. Risikofaktoren für die Aneurysmaruptur sind arterielle Hypertonie, Rauchen, Alkoholabusus und familiäre Belastung. Weitere Ursachen umfassen arteriovenöse Malformationen, Traumata und Gerinnungsstörungen. Aneurysmen sind bevorzugt am Circulus arteriosus Willisii lokalisiert, insbesondere an der Arteria communicans anterior.
Prüfungsfokus
In der Prüfung wird besonders häufig nach dem typischen klinischen Bild mit Vernichtungskopfschmerz und der Notfalldiagnostik gefragt. Die Klassifikationen nach Hunt und Hess sowie Fisher werden regelmäßig abgefragt. Die medikamentöse Therapie mit Nimodipin und dessen Dosierung ist ein klassischer Prüfungsinhalt. Das Zeitfenster der Komplikationen, insbesondere Nachblutung und Vasospasmen, wird häufig geprüft.
Führen Sie das Gespräch per Sprache mit einem KI-Patienten und einem KI-Prüfer – zwei Simulationen sind kostenlos.
Ganze Lerntafel öffnenKI-Simulation testenTelegram-Community