Ausländische Ärzte in Deutschland stehen häufig vor der Frage: Muss ich die Fachsprachprüfung (FSP) oder die Kenntnisprüfung (KP) ablegen – oder beide? Dieser Leitfaden erklärt alle Unterschiede auf einen Blick.
Kurzzusammenfassung
FSP
Fachsprachprüfung
Prüft Ihre medizinische Sprachkompetenz auf Deutsch. Pflicht für alle ausländischen Ärzte.
KP
Kenntnisprüfung
Prüft Ihr medizinisches Fachwissen. Für Ärzte, deren Abschluss nicht automatisch anerkannt wird.
Fokussiert auf Sprache – kein umfangreiches Fachlernen nötig
Kürzere Vorbereitungszeit (2–4 Monate)
Klares Format: 3 Teile in ca. 75 Minuten
KI-Simulation deckt alle drei Prüfungsteile ab
KP – Stärken
Zeigt vollständige ärztliche Kompetenz
Einmalig – kein separates Sprachexamen nötig
Bestehen = direkte Approbationserteilung möglich
Breites Fachwissen wird geprüft und gefestigt
Welche Prüfung brauche ich?
EU-Ärzte benötigen in der Regel nur die FSP, da ihr Abschluss automatisch anerkannt wird.
Nicht-EU-Ärzte müssen häufig beide Prüfungen ablegen: zuerst die FSP (Sprachnachweis), danach die KP (Fachnachweis). Manchmal ersetzt die KP die FSP, wenn sie auf Deutsch abgehalten wird.
Wichtig: Die Anforderungen variieren je nach Bundesland. Klären Sie den genauen Ablauf mit der zuständigen Approbationsbehörde Ihres Bundeslandes.
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