Das akute Koronarsyndrom umfasst ein Spektrum akuter myokardialer Ischämiezustände, die durch eine kritische Reduktion …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Das akute Koronarsyndrom umfasst ein Spektrum akuter myokardialer Ischämiezustände, die durch eine kritische Reduktion der koronaren Blutversorgung entstehen. Es beinhaltet die instabile Angina pectoris, den Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI) und den ST-Hebungsinfarkt (STEMI). Die gemeinsame Pathophysiologie ist die Ruptur oder Erosion einer atherosklerotischen Plaque mit konsekutiver Thrombusbildung.
MERKE
ACS-Trias: Instabile Angina pectoris, NSTEMI und STEMI - unterschieden durch Troponin und EKG-Veränderungen.
II.
EPIDEMIOLOGIE
In Deutschland erleiden jährlich etwa 300.000 Menschen einen akuten Myokardinfarkt, wobei die Inzidenz bei etwa 300-400 pro 100.000 Einwohner liegt. Männer sind häufiger betroffen als Frauen mit einem Verhältnis von etwa 2:1, wobei Frauen durchschnittlich 10 Jahre später erkranken. Der Häufigkeitsgipfel liegt bei Männern zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr, bei Frauen zwischen dem 65. und 75. Lebensjahr.
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