Aus welchen Teilen besteht die mündliche telc-B2·C1-Medizin-Prüfung?
Aus vier Aufgaben: dem Anamnesegespräch mit dem Patienten (M1), der Patientenvorstellung vor einer Kollegin (M2A), den fachlichen Rückfragen dazu (M2B) und dem Angehörigengespräch (M3).
Was ist der Unterschied zwischen M2A und M2B?
In M2A stellen Sie die Patientin strukturiert in Fachsprache vor. In M2B beantworten Sie die fachlichen Rückfragen der Kollegin dazu und begründen Ihre Einschätzung.
Welcher Teil der mündlichen Prüfung ist am schwierigsten?
Das hängt von Ihrer Vorbereitung ab. Am häufigsten unterschätzt wird M3, das Angehörigengespräch, weil es als einziger Teil laiengerechte und emotional tragfähige Sprache verlangt — und weil es am seltensten geübt wird.
Wird in der mündlichen Prüfung medizinisches Fachwissen bewertet?
Bewertet wird Ihre sprachliche Leistung in der jeweiligen Rolle: Aufgabenbewältigung, Wortschatz, Struktur und Verständlichkeit. Fachwissen brauchen Sie, um sprachlich handeln zu können — geprüft wird die Sprache.
Wie bereite ich mich auf alle vier Aufgaben vor?
Trainieren Sie die vier Rollen getrennt, üben Sie besonders den Übergang von M1 zu M2A, arbeiten Sie mit einem Gegenüber, das unterbricht und nachfragt, und wiederholen Sie regelmäßig den Teil, der Ihnen am wenigsten liegt.