Die alkoholische Leberkrankheit (ALD) umfasst ein Spektrum von Lebererkrankungen, die durch chronischen Alkoholkonsum …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die alkoholische Leberkrankheit (ALD) umfasst ein Spektrum von Lebererkrankungen, die durch chronischen Alkoholkonsum verursacht werden und von der einfachen Steatose über die alkoholische Steatohepatitis bis zur Leberzirrhose reichen. Sie stellt in Deutschland eine der häufigsten Ursachen für chronische Lebererkrankungen und Lebertransplantationen dar. Die Erkrankung entwickelt sich typischerweise nach jahrelangem übermäßigem Alkoholkonsum und kann in jedem Stadium potenziell reversibel sein, sofern eine Alkoholabstinenz erreicht wird.
MERKE
Die alkoholische Leberkrankheit verläuft in drei Stadien: Fettleber, Steatohepatitis, Zirrhose - nur die Abstinenz kann den Progress stoppen.
II.
EPIDEMIOLOGIE
In Deutschland konsumieren etwa 9,5 Millionen Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Menge, wobei circa 1,8 Millionen als alkoholabhängig gelten. Die Prävalenz der alkoholischen Leberzirrhose liegt bei etwa 200-300 pro 100.000 Einwohner. Männer sind häufiger betroffen als Frauen im Verhältnis von etwa 2:1, wobei Frauen bei geringeren Alkoholmengen schneller Leberschäden entwickeln. Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr.
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