Der Analabszess ist eine akute eitrige Entzündung im Bereich des Analkanals und des perianalen Gewebes, die meist von …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Der Analabszess ist eine akute eitrige Entzündung im Bereich des Analkanals und des perianalen Gewebes, die meist von den Proktodealdrüsen (Kryptendrüsen) ausgeht. Die Analfistel stellt das chronische Stadium dieser Erkrankung dar und beschreibt einen pathologischen Verbindungsgang zwischen dem Analkanal und der perianalen Haut oder benachbarten Hohlorganen. Beide Erkrankungen sind eng miteinander verknüpft, da etwa 30-50% der Analabszesse in eine Analfistel übergehen.
MERKE
Analabszess ist das akute Stadium, Analfistel das chronische Stadium derselben Grunderkrankung - die kryptoglanduläre Infektion ist der gemeinsame Ursprung.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Erkrankung betrifft überwiegend Männer mit einem Geschlechterverhältnis von etwa 2-3:1 gegenüber Frauen. Der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Die Inzidenz des Analabszesses beträgt etwa 2-3 pro 10.000 Einwohner pro Jahr, wobei die Erkrankung zu den häufigsten proktologischen Notfällen zählt.
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