Das Analkarzinom ist ein maligner Tumor des Analkanals und des Analrandes, wobei das Plattenepithelkarzinom mit über 80 …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Das Analkarzinom ist ein maligner Tumor des Analkanals und des Analrandes, wobei das Plattenepithelkarzinom mit über 80 Prozent der häufigste histologische Typ ist. Der Analkanal erstreckt sich von der Linea dentata bis zum Analrand und ist etwa 3-4 cm lang. Analkarzinome des Analkanals und des Analrandes unterscheiden sich in Prognose und Therapie.
MERKE
Über 80 Prozent der Analkarzinome sind Plattenepithelkarzinome und werden primär mit Radiochemotherapie behandelt, nicht operiert.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Das Analkarzinom ist ein seltener Tumor mit einer Inzidenz von etwa 1-2 pro 100.000 Einwohner pro Jahr in Deutschland. Frauen sind häufiger betroffen als Männer im Verhältnis von etwa 3:1 beim Analkanalkarzinom. Der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr, wobei bei HIV-positiven Patienten ein früheres Auftreten beobachtet wird.
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