Ein Aneurysma ist eine umschriebene, pathologische Erweiterung eines Blutgefäßes auf mindestens das 1,5-fache des …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Ein Aneurysma ist eine umschriebene, pathologische Erweiterung eines Blutgefäßes auf mindestens das 1,5-fache des normalen Durchmessers unter Beteiligung aller Wandschichten (Aneurysma verum). Es handelt sich um eine fortschreitende Erkrankung mit erhöhtem Rupturrisiko, wobei die Aorta am häufigsten betroffen ist. Man unterscheidet das echte Aneurysma (Aneurysma verum) vom falschen Aneurysma (Aneurysma spurium), bei dem das Blut nur von einer bindegewebigen Kapsel umgeben ist.
MERKE
Aneurysma verum: alle drei Wandschichten beteiligt. Aneurysma spurium: Wanddefekt mit perivaskulärem Hämatom. Ab 1,5-fachem Normaldurchmesser spricht man von einem Aneurysma.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Das abdominelle Aortenaneurysma (AAA) hat eine Prävalenz von etwa 4-8% bei Männern über 65 Jahren und etwa 1-2% bei Frauen gleichen Alters. Männer sind etwa 4-6-mal häufiger betroffen als Frauen. Das Erkrankungsalter liegt typischerweise zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr, wobei die Inzidenz mit zunehmendem Alter steigt.
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