Die arterielle Hypertonie ist definiert als eine dauerhafte Erhöhung des systolischen Blutdrucks auf ≥140 mmHg und/oder …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die arterielle Hypertonie ist definiert als eine dauerhafte Erhöhung des systolischen Blutdrucks auf ≥140 mmHg und/oder des diastolischen Blutdrucks auf ≥90 mmHg bei wiederholten Messungen unter standardisierten Bedingungen. Sie stellt den wichtigsten modifizierbaren kardiovaskulären Risikofaktor dar und ist mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität durch Endorganschäden an Herz, Gehirn, Nieren und Gefäßen assoziiert. Man unterscheidet die primäre (essenzielle) Hypertonie von sekundären Formen mit identifizierbarer Ursache.
MERKE
Grenzwert für arterielle Hypertonie: systolisch ≥140 mmHg und/oder diastolisch ≥90 mmHg bei Praxismessung.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der arteriellen Hypertonie in Deutschland beträgt etwa 30-35% der erwachsenen Bevölkerung und steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Bei über 60-Jährigen liegt die Prävalenz bei etwa 60-70%, wobei Männer bis zum 50. Lebensjahr häufiger betroffen sind, danach gleichen sich die Geschlechterverhältnisse an. Die primäre Hypertonie macht etwa 90-95% aller Fälle aus, während sekundäre Formen nur 5-10% ausmachen.
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