Die Asystolie bezeichnet den vollständigen Stillstand der elektrischen und mechanischen Herzaktivität, bei dem im EKG …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Asystolie bezeichnet den vollständigen Stillstand der elektrischen und mechanischen Herzaktivität, bei dem im EKG eine isoelektrische Linie ohne jegliche Ausschläge sichtbar ist. Sie stellt einen nicht-defibrillierbaren Herzrhythmus dar und ist die prognostisch ungünstigste Form des Kreislaufstillstands. Ohne sofortige Reanimationsmaßnahmen führt die Asystolie innerhalb weniger Minuten zum irreversiblen Hirntod.
MERKE
Asystolie = Nulllinie im EKG = KEIN Schock! Sofortige Herzdruckmassage und Adrenalin sind lebensrettend.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Asystolie ist der häufigste initial dokumentierte Rhythmus bei außerklinischen Kreislaufstillständen und macht etwa 25-35 Prozent aller Fälle aus. Mit zunehmendem Alter steigt die Inzidenz deutlich an, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Die Überlebensrate bei präklinischer Asystolie liegt unter 5 Prozent und ist damit deutlich schlechter als bei Kammerflimmern.
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