Die Beckenringfraktur bezeichnet eine Unterbrechung der knöchernen oder ligamentären Kontinuität des Beckenrings, der …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Beckenringfraktur bezeichnet eine Unterbrechung der knöchernen oder ligamentären Kontinuität des Beckenrings, der aus dem Os sacrum und den beiden Ossa coxae besteht. Da der Beckenring eine geschlossene Struktur darstellt, führt eine Fraktur an einer Stelle meist zu einer weiteren Verletzung an anderer Stelle des Ringes. Beckenringfrakturen reichen von stabilen Verletzungen bis hin zu lebensbedrohlichen instabilen Frakturen mit massivem Blutverlust.
MERKE
Der Beckenring bricht nie an nur einer Stelle - immer nach der zweiten Läsion suchen (wie ein Bretzel).
II.
EPIDEMIOLOGIE
Beckenringfrakturen machen etwa 3-8% aller Frakturen aus und treten bimodal verteilt auf. Bei jungen Patienten entstehen sie durch Hochrasanztraumata wie Verkehrsunfälle oder Stürze aus großer Höhe, während bei älteren Patienten bereits Niedrigenergietraumata wie einfache Stürze ausreichen. Die Mortalität bei instabilen Beckenringfrakturen beträgt 10-20%, bei offenen Verletzungen sogar bis zu 50%.
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