Die benigne Prostatahyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die durch eine Proliferation von Stroma- …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die benigne Prostatahyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die durch eine Proliferation von Stroma- und Epithelzellen in der periurethralen Übergangszone entsteht. Sie führt zu einer Einengung der prostatischen Harnröhre mit konsekutiven Miktionsbeschwerden, die als Symptome des unteren Harntraktes bezeichnet werden. Die BPH ist die häufigste gutartige Erkrankung des älteren Mannes und stellt einen physiologischen Alterungsprozess dar.
MERKE
Die BPH entsteht in der Übergangszone der Prostata, während das Prostatakarzinom typischerweise in der peripheren Zone entsteht.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der BPH steigt mit zunehmendem Alter deutlich an und beträgt bei Männern über 50 Jahren etwa 50 Prozent, bei Männern über 80 Jahren sogar über 90 Prozent. Histologisch nachweisbare Veränderungen finden sich bereits ab dem 30. Lebensjahr. Klinisch relevante Symptome entwickeln jedoch nur etwa 25 bis 30 Prozent der betroffenen Männer.
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