Das Boerhaave-Syndrom bezeichnet eine spontane, transmurale Ruptur des Ösophagus, die typischerweise nach heftigem …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Das Boerhaave-Syndrom bezeichnet eine spontane, transmurale Ruptur des Ösophagus, die typischerweise nach heftigem Erbrechen auftritt. Es handelt sich um einen lebensbedrohlichen Notfall mit einer Perforationsstelle meist im distalen Drittel des Ösophagus an der linken posterolateralen Wand. Die Erkrankung wurde 1724 erstmals von Hermann Boerhaave beschrieben und grenzt sich von iatrogenen Perforationen durch ihre Spontaneität ab.
MERKE
Boerhaave-Syndrom gleich spontane Ösophagusruptur nach Erbrechen, Lokalisation meist distal links posterolateral.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Das Boerhaave-Syndrom ist selten und macht etwa 15 Prozent aller Ösophagusperforationen aus, während iatrogene Ursachen mit 60 Prozent überwiegen. Die Inzidenz liegt bei etwa 3 pro 1.000.000 Einwohner pro Jahr. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen im Verhältnis von etwa 5 zu 1, mit einem Altersgipfel zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr.
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