Die Cholelithiasis bezeichnet das Vorhandensein von Konkrementen (Gallensteinen) in der Gallenblase oder den …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Cholelithiasis bezeichnet das Vorhandensein von Konkrementen (Gallensteinen) in der Gallenblase oder den Gallenwegen. Die Steine entstehen durch ein Ungleichgewicht der Gallenbestandteile, wobei Cholesterin-, Pigment- und gemischte Steine unterschieden werden. In westlichen Ländern überwiegen Cholesterinsteine mit einem Anteil von etwa 80 Prozent.
MERKE
Die 6-F-Regel beschreibt typische Risikofaktoren: Female (weiblich), Fat (übergewichtig), Fertile (fruchtbar), Forty (über 40 Jahre), Fair (hellhäutig), Family (familiäre Belastung).
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der Cholelithiasis beträgt in Deutschland etwa 15 bis 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter deutlich zu und erreicht bei über 60-Jährigen Werte von bis zu 30 Prozent.
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