Die Cholezystitis ist eine akute oder chronische Entzündung der Gallenblasenwand, die in über 90 Prozent der Fälle durch …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Cholezystitis ist eine akute oder chronische Entzündung der Gallenblasenwand, die in über 90 Prozent der Fälle durch eine Obstruktion des Ductus cysticus durch Gallensteine verursacht wird. Die akalkulöse Cholezystitis ohne Steinnachweis tritt bei etwa 5-10 Prozent der Fälle auf und ist typischerweise mit schweren Grunderkrankungen, Intensivpatienten oder parenteraler Ernährung assoziiert. Unbehandelt kann die Erkrankung zu schwerwiegenden Komplikationen wie Gangrän, Perforation oder Sepsis führen.
MERKE
Über 90 Prozent aller Cholezystitiden sind kalkulös bedingt - die 6F-Regel beschreibt die typischen Risikofaktoren für Gallensteine.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Cholezystitis betrifft etwa 10-15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung mit Gallensteinen, wobei jährlich etwa 1-3 Prozent der Steinträger symptomatisch werden. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer, mit einem Häufigkeitsgipfel zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Die Inzidenz steigt mit zunehmendem Alter deutlich an und erreicht bei über 70-Jährigen etwa 25-30 Prozent.
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