Die chronische Gastritis ist eine anhaltende Entzündung der Magenschleimhaut, die histologisch durch entzündliche …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die chronische Gastritis ist eine anhaltende Entzündung der Magenschleimhaut, die histologisch durch entzündliche Infiltrate charakterisiert ist und über Wochen bis Jahre persistiert. Sie kann asymptomatisch verlaufen oder unspezifische dyspeptische Beschwerden verursachen. Die Diagnose wird ausschließlich histologisch gestellt, nicht endoskopisch.
MERKE
Die chronische Gastritis ist eine histologische Diagnose - der endoskopische Befund allein ist nicht beweisend!
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der chronischen Gastritis steigt mit dem Lebensalter und liegt bei über 50-Jährigen bei etwa 50 Prozent. Die Typ-B-Gastritis ist mit 80 bis 90 Prozent die häufigste Form, gefolgt von der Typ-A-Gastritis mit etwa 5 Prozent und der Typ-C-Gastritis mit etwa 10 Prozent. In Entwicklungsländern ist die Helicobacter-pylori-Infektion häufiger als in Industrieländern.
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