Die chronische Niereninsuffizienz ist eine über mindestens drei Monate bestehende strukturelle oder funktionelle …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die chronische Niereninsuffizienz ist eine über mindestens drei Monate bestehende strukturelle oder funktionelle Schädigung der Nieren mit progredientem Verlust der exkretorischen, inkretorischen und metabolischen Nierenfunktion. Sie ist definiert durch eine glomeruläre Filtrationsrate unter 60 ml/min/1,73m² oder durch Marker eines Nierenschadens wie Albuminurie, pathologisches Urinsediment oder bildgebende Veränderungen. Der Funktionsverlust ist in der Regel irreversibel und führt unbehandelt zur terminalen Niereninsuffizienz mit Dialysepflichtigkeit.
MERKE
Die chronische Niereninsuffizienz ist definiert durch eine GFR unter 60 ml/min/1,73m² ODER Nierenschädensmarker über mindestens 3 Monate.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der chronischen Niereninsuffizienz liegt in Deutschland bei etwa 10 bis 13 Prozent der Bevölkerung, wobei die Häufigkeit mit dem Alter stark zunimmt. Bei über 70-Jährigen sind bis zu 30 Prozent betroffen, Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Etwa 80.000 Patienten in Deutschland sind dialysepflichtig, jährlich beginnen circa 20.000 Patienten eine Nierenersatztherapie.
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