Die chronische Pankreatitis ist eine fortschreitende entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, die zu einem …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die chronische Pankreatitis ist eine fortschreitende entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, die zu einem irreversiblen Parenchymumbau mit Fibrosierung und Funktionsverlust führt. Sie ist charakterisiert durch rezidivierende oder persistierende Oberbauchschmerzen sowie eine progrediente exokrine und endokrine Pankreasinsuffizienz. Der Krankheitsverlauf erstreckt sich über Jahre bis Jahrzehnte mit schubweisen Exazerbationen.
MERKE
Chronische Pankreatitis bedeutet irreversibler Umbau mit Fibrose, Verkalkungen und Gangveränderungen - im Gegensatz zur akuten Pankreatitis, die prinzipiell reversibel ist.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Inzidenz der chronischen Pankreatitis liegt in Deutschland bei etwa 5-10 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr, die Prävalenz bei circa 25-30 pro 100.000 Einwohner. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen im Verhältnis von etwa 3-4:1. Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 35. und 55. Lebensjahr, wobei die alkoholbedingte Form etwa 10-15 Jahre früher auftritt als andere Formen.
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