Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist eine progrediente, nicht vollständig reversible Atemwegsobstruktion, die …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist eine progrediente, nicht vollständig reversible Atemwegsobstruktion, die durch eine abnorme Entzündungsreaktion der Lunge auf schädliche Partikel oder Gase verursacht wird. Sie umfasst die chronische Bronchitis und das Lungenemphysem, die häufig gemeinsam auftreten. Die Erkrankung ist durch eine persistierende Einschränkung des Atemflusses charakterisiert, die typischerweise progressiv verläuft.
MERKE
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist definiert durch eine persistierende, nicht vollständig reversible Atemwegsobstruktion mit einem Tiffeneau-Index unter 70 Prozent nach Bronchodilatation.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung liegt in Deutschland bei etwa 10 bis 15 Prozent der Erwachsenen über 40 Jahren. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, wobei sich dieses Verhältnis durch zunehmenden Tabakkonsum bei Frauen angleicht. Die Erkrankung ist weltweit die dritthäufigste Todesursache und verursacht erhebliche sozioökonomische Kosten.
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