Die kardiopulmonale Reanimation ist eine lebensrettende Notfallmaßnahme bei Herz-Kreislauf-Stillstand, die aus …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die kardiopulmonale Reanimation ist eine lebensrettende Notfallmaßnahme bei Herz-Kreislauf-Stillstand, die aus Thoraxkompressionen und Beatmung besteht und das Ziel hat, einen minimalen Blutfluss zu lebenswichtigen Organen aufrechtzuerhalten. Sie umfasst die Basismaßnahmen (BLS - Basic Life Support) sowie erweiterte Maßnahmen (ALS - Advanced Life Support) und muss unverzüglich nach Erkennen des Kreislaufstillstands begonnen werden. Die aktuellen Leitlinien des European Resuscitation Council bilden die Grundlage für das standardisierte Vorgehen.
MERKE
Keine Reaktion + keine normale Atmung = Reanimation beginnen! Zeit ist Hirn - jede Minute ohne Reanimation reduziert die Überlebenschance um etwa 10 Prozent.
II.
EPIDEMIOLOGIE
In Deutschland erleiden jährlich etwa 70.000 bis 80.000 Menschen einen außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Inzidenz liegt bei etwa 50 bis 100 pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, mit einem Verhältnis von etwa 2:1, und das mittlere Alter liegt bei etwa 65 Jahren. Die Überlebensrate bei außerklinischem Kreislaufstillstand beträgt nur etwa 10 bis 15 Prozent.
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