Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch eine gestörte Insulinsekretion, eine gestörte …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch eine gestörte Insulinsekretion, eine gestörte Insulinwirkung oder eine Kombination beider Defekte gekennzeichnet ist und zu einer chronischen Hyperglykämie führt. Die Erkrankung wird anhand der Ätiologie in verschiedene Typen eingeteilt, wobei der Typ-2-Diabetes mit etwa 90-95% aller Fälle die häufigste Form darstellt. Der Typ-1-Diabetes ist durch eine autoimmune Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen des Pankreas charakterisiert.
MERKE
Diabetes mellitus = chronische Hyperglykämie durch Insulinmangel (absolut bei Typ 1) oder Insulinresistenz (relativ bei Typ 2).
II.
EPIDEMIOLOGIE
In Deutschland sind etwa 8-10% der Bevölkerung von Diabetes mellitus betroffen, was circa 7-8 Millionen Menschen entspricht, wobei eine hohe Dunkelziffer von etwa 2 Millionen undiagnostizierten Fällen angenommen wird. Der Typ-2-Diabetes manifestiert sich typischerweise nach dem 40. Lebensjahr, wobei das Erkrankungsalter durch zunehmende Adipositas sinkt. Der Typ-1-Diabetes tritt gehäuft im Kindes- und Jugendalter auf mit einem Manifestationsgipfel zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr.
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