Die distale Radiusfraktur ist ein Bruch des handgelenknahen Speichenendes und stellt die häufigste Fraktur des Menschen …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die distale Radiusfraktur ist ein Bruch des handgelenknahen Speichenendes und stellt die häufigste Fraktur des Menschen dar. Sie entsteht typischerweise durch einen Sturz auf die ausgestreckte Hand und betrifft die distalen 3 Zentimeter des Radius. Je nach Unfallmechanismus unterscheidet man Extensionsfrakturen (Colles-Fraktur) und Flexionsfrakturen (Smith-Fraktur).
MERKE
Die distale Radiusfraktur ist die häufigste Fraktur überhaupt - Sturz auf die ausgestreckte Hand ist der klassische Unfallmechanismus.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die distale Radiusfraktur macht etwa 25 Prozent aller Frakturen aus und zeigt eine bimodale Altersverteilung. Bei jungen Patienten entstehen sie durch Hochenergietraumata wie Sport- oder Verkehrsunfälle, während bei älteren Patienten Niedrigenergietraumata durch Osteoporose begünstigt werden. Frauen über 50 Jahre sind aufgrund der postmenopausalen Osteoporose etwa dreimal häufiger betroffen als Männer.
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