Eine Fraktur ist definiert als eine vollständige oder unvollständige Kontinuitätsunterbrechung eines Knochens, die durch …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Eine Fraktur ist definiert als eine vollständige oder unvollständige Kontinuitätsunterbrechung eines Knochens, die durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung entsteht. Sie kann traumatisch bei gesundem Knochen, pathologisch bei vorgeschädigtem Knochen oder als Ermüdungsfraktur bei chronischer Überlastung auftreten. Die Fraktur geht typischerweise mit einer Verletzung des umgebenden Weichteilmantels einher.
MERKE
Fraktur = Kontinuitätsunterbrechung des Knochens durch direkte oder indirekte Gewalt. Immer an Begleitverletzungen denken!
II.
EPIDEMIOLOGIE
Frakturen gehören zu den häufigsten Verletzungen in der Notaufnahme mit einer Inzidenz von etwa 12 pro 1000 Einwohner pro Jahr in Deutschland. Die Altersverteilung zeigt zwei Gipfel: junge Männer durch Hochrasanztraumen und ältere Frauen durch osteoporotische Frakturen. Bei Kindern sind Unterarmfrakturen am häufigsten, bei älteren Menschen dominieren proximale Femurfrakturen und Wirbelkörperfrakturen.
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