Die gastrointestinale Blutung bezeichnet eine Blutung aus dem Verdauungstrakt, die je nach Lokalisation in obere …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die gastrointestinale Blutung bezeichnet eine Blutung aus dem Verdauungstrakt, die je nach Lokalisation in obere (proximal des Treitz-Bandes) und untere (distal des Treitz-Bandes) Blutungen unterteilt wird. Sie stellt einen häufigen gastroenterologischen Notfall dar, der von einer okkulten Blutung bis zum lebensbedrohlichen hämorrhagischen Schock reichen kann. Die klinische Manifestation erfolgt als Hämatemesis, Meläna oder Hämatochezie.
MERKE
Obere GI-Blutung: proximal des Treitz-Bandes (Ösophagus, Magen, Duodenum). Untere GI-Blutung: distal des Treitz-Bandes (Jejunum bis Rektum).
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die obere gastrointestinale Blutung hat eine Inzidenz von etwa 100 pro 100.000 Einwohner pro Jahr und ist damit häufiger als die untere GI-Blutung mit etwa 20-30 pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Männer sind häufiger betroffen als Frauen im Verhältnis von etwa 2:1. Die Mortalität liegt bei der oberen GI-Blutung bei 5-10 Prozent und steigt bei Varizenblutungen auf bis zu 30 Prozent.
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