Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch die Ablagerung von Mononatriumuratkristallen in Gelenken und …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Diagnostik
VI.
Therapie
VII.
Komplikationen
VIII.
Differentialdiagnosen
IX.
Prognose
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I.
DEFINITION
Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch die Ablagerung von Mononatriumuratkristallen in Gelenken und periartikulären Geweben gekennzeichnet ist. Sie entsteht auf dem Boden einer Hyperurikämie mit Serumharnsäurewerten über 6,8 mg/dl, dem Löslichkeitsprodukt der Harnsäure. Die Erkrankung manifestiert sich typischerweise als akute Arthritis mit anfallsartigem Verlauf.
MERKE
Gicht = Harnsäure über 6,8 mg/dl + Uratkristallablagerung + klinische Manifestation. Hyperurikämie allein ist keine Gicht!
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der Gicht beträgt in Deutschland etwa 1-2% der erwachsenen Bevölkerung. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen im Verhältnis von etwa 9:1, wobei Frauen erst nach der Menopause vermehrt erkranken. Der Erkrankungsgipfel liegt bei Männern zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr, bei Frauen etwa 10 Jahre später.
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