Die Herzinsuffizienz ist ein klinisches Syndrom, bei dem das Herz nicht mehr in der Lage ist, die Gewebe des Körpers mit …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Herzinsuffizienz ist ein klinisches Syndrom, bei dem das Herz nicht mehr in der Lage ist, die Gewebe des Körpers mit ausreichend Blut und Sauerstoff zu versorgen, um den Stoffwechselbedarf in Ruhe oder unter Belastung zu decken. Sie kann als systolische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) oder als diastolische Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) auftreten. Die Herzinsuffizienz ist keine eigenständige Erkrankung, sondern das Endstadium verschiedener kardialer Grunderkrankungen.
MERKE
Herzinsuffizienz bedeutet: Das Herz kann den Sauerstoffbedarf des Körpers nicht mehr decken - entweder durch Pumpversagen (systolisch) oder Füllungsstörung (diastolisch).
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der Herzinsuffizienz in Deutschland liegt bei etwa 2-3% der Gesamtbevölkerung und steigt bei über 70-Jährigen auf über 10% an. Jährlich werden in Deutschland etwa 460.000 Patienten wegen Herzinsuffizienz stationär behandelt, womit sie die häufigste Hauptdiagnose für Krankenhausaufnahmen darstellt. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, wobei die koronare Herzkrankheit bei Männern und die arterielle Hypertonie bei Frauen als Hauptursache überwiegt.
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