Die Hypernatriämie ist definiert als eine Erhöhung der Serumnatriumkonzentration über 145 mmol/l und stellt stets einen …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Hypernatriämie ist definiert als eine Erhöhung der Serumnatriumkonzentration über 145 mmol/l und stellt stets einen Zustand der Hyperosmolalität dar. Sie entsteht durch einen relativen Wassermangel im Verhältnis zum Natriumbestand des Körpers, entweder durch Wasserverlust oder seltener durch Natriumzufuhr. Die Hypernatriämie führt zu einem osmotischen Gradienten, der Wasser aus dem Intrazellulärraum in den Extrazellulärraum zieht und damit zur Zellschrumpfung führt.
MERKE
Hypernatriämie bedeutet immer Wassermangel relativ zum Natrium - der Körper ist dehydriert, nicht natriumüberladen.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Hypernatriämie tritt bei etwa 1-2% aller hospitalisierten Patienten auf und ist besonders häufig bei älteren Menschen sowie Intensivpatienten. Säuglinge und geriatrische Patienten sind aufgrund des eingeschränkten Durstempfindens und der reduzierten Fähigkeit zur selbstständigen Flüssigkeitsaufnahme besonders gefährdet. Die nosokomiale Hypernatriämie hat eine deutlich schlechtere Prognose als die bei Aufnahme bestehende Form.
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