Die hypertensive Krise bezeichnet einen akuten, schweren Blutdruckanstieg mit systolischen Werten über 180 mmHg und/oder …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die hypertensive Krise bezeichnet einen akuten, schweren Blutdruckanstieg mit systolischen Werten über 180 mmHg und/oder diastolischen Werten über 120 mmHg. Man unterscheidet zwischen der hypertensiven Entgleisung (Dringlichkeit) ohne Organschäden und dem hypertensiven Notfall mit akuten Endorganschäden. Der hypertensive Notfall ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der eine sofortige Therapie erfordert.
MERKE
Hypertensive Krise: Blutdruck über 180/120 mmHg. Notfall = mit Organschäden, Entgleisung = ohne Organschäden.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Etwa 1-2 Prozent aller Patienten mit arterieller Hypertonie erleiden im Laufe ihres Lebens eine hypertensive Krise. Die Prävalenz steigt mit dem Alter und ist bei Männern häufiger als bei Frauen. In der Notaufnahme machen hypertensive Krisen etwa 25 Prozent aller kardiovaskulären Notfälle aus.
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