Die Hyperthyreose bezeichnet eine Überfunktion der Schilddrüse mit gesteigerter Produktion und Sekretion von …
8 Folien
·
≈ 4 Minuten
AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
ZUM ERSTEN MAL HIER?
Eine Tafel ist ein Thema in Folien. Blättern Sie durch, beantworten Sie die Prüfungsfragen — Ihr Stand wird gespeichert.
← → blättern · Leertaste weiter
Kostenlos mit Konto · 3 Folien zur Probe ohne Anmeldung
I.
DEFINITION
Die Hyperthyreose bezeichnet eine Überfunktion der Schilddrüse mit gesteigerter Produktion und Sekretion von Schilddrüsenhormonen (T3 und T4), die zu einem hypermetabolischen Zustand des Organismus führt. Die Erkrankung führt zu einer generalisierten Beschleunigung des Stoffwechsels mit charakteristischen klinischen Manifestationen an multiplen Organsystemen. Man unterscheidet die manifeste Hyperthyreose mit erhöhten freien Schilddrüsenhormonen von der subklinischen (latenten) Form mit nur supprimiertem TSH bei noch normalen peripheren Hormonen.
MERKE
TSH erniedrigt, fT3 und fT4 erhöht bei manifester Hyperthyreose. Bei subklinischer Form nur TSH supprimiert.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der Hyperthyreose liegt bei etwa 1-2% der Bevölkerung, wobei Frauen etwa 5-10 mal häufiger betroffen sind als Männer. Der Morbus Basedow manifestiert sich typischerweise zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, während die Schilddrüsenautonomie vorwiegend nach dem 50. Lebensjahr auftritt. In Deutschland ist die funktionelle Autonomie aufgrund der historischen Jodmangelsituation die häufigste Ursache, während weltweit der Morbus Basedow überwiegt.
KOSTENLOS MIT KONTO
Die ganze Tafel — mit Ihrem kostenlosen Konto.
Folie für Folie durch jedes Thema, mit Fragen, Markierungen, Notizen und Fortschritt auf allen Geräten.