Die Hyponatriämie ist definiert als eine Serumnatriumkonzentration unter 135 mmol/l und stellt die häufigste …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Hyponatriämie ist definiert als eine Serumnatriumkonzentration unter 135 mmol/l und stellt die häufigste Elektrolytstörung im klinischen Alltag dar. Sie entsteht durch ein relatives Überwiegen von Wasser gegenüber Natrium im Extrazellulärraum und kann von asymptomatisch bis lebensbedrohlich verlaufen. Die Schwere der Symptomatik korreliert sowohl mit dem Ausmaß als auch mit der Geschwindigkeit der Natriumabsenkung.
MERKE
Hyponatriämie bedeutet immer ein relatives Zuviel an Wasser, nicht primär ein Zuwenig an Natrium.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Hyponatriämie ist die häufigste Elektrolytstörung mit einer Prävalenz von 15-30% bei hospitalisierten Patienten. Bei Intensivpatienten steigt die Prävalenz auf bis zu 40%. Ältere Menschen und Frauen sind häufiger betroffen, wobei besonders die Einnahme von Thiaziddiuretika und psychotropen Medikamenten das Risiko erhöht.
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